Gemeinsame Anstrengungen mit der BMW Group ermöglichen einen sicheren, souveränen Datenaustausch als Grundlage für die CO2-Bilanzierung.
Kalifornien SB-253, Der Climate Corporate Data Accountability Act (CCDA) verpflichtet betroffene Unternehmen – in der Regel Firmen mit Sitz in Kalifornien und einem Jahresumsatz von über 1,35 Billionen US-Dollar – ihre Treibhausgasemissionen, einschließlich Scope 1 und Scope 2 ab 2026 und Scope 3 ab 2027, öffentlich zu melden und von Dritten bestätigen bzw. verifizieren zu lassen. Ähnlich wie die EU-Richtlinie zur sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSRD) beschleunigen diese Anforderungen den Übergang von der weitgehend freiwilligen Erfassung von Scope-3-Emissionen zu einer regulatorischen und betrieblichen Berichtspflicht für die betroffenen Unternehmen.
Automobilzulieferer, die sich frühzeitig an standardisierte Ansätze zur Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks ihrer Produkte (Product CO₂ Footprint, PCF) anpassen, reduzieren Compliance-Risiken, den Aufwand für Audits und die Integrationskosten und positionieren sich so als bevorzugte langfristige Partner globaler Erstausrüster (OEMs). In Erwartung dieser regulatorischen Anforderungen führte Flex ein Pilotprojekt durch. digitale Infrastruktur für den multiregionalen Datenaustausch Die digitale Infrastruktur nutzt die Open-Source-Peer-to-Peer-Datenraumtechnologie Catena-X. Sie ermöglicht den schnellen, nahtlosen und sicheren Austausch von Authentifizierungsdaten beim Transport von Teilen von Flex-Standorten in der APAC-Region, EMEA und Nordamerika zu den Fahrzeugmontagewerken.