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Die ideale Energiearchitektur für KI-Rechenzentren finden

Veröffentlicht am
14. März 2025

Warum eine Intermediate Bus Architecture (IBA)?

Aufgrund der Ineffizienz der direkten Hoch-Niederspannungswandlung setzen Rechenzentren zunehmend auf die Zwischenbusarchitektur (IBA). Diese Strategie unterteilt die DC/DC-Wandlung in zwei Stufen und nutzt Zwischenspannungen zur Verbesserung der Gesamteffizienz. Beispielsweise reduziert die Verteilung der Leistung bei 48 V oder 52–54 V die Stromstärke und minimiert die Widerstandsverluste. In einem IBA-System übernimmt ein Zwischenbuswandler (IBC) die erste Stufe der Spannungsreduzierung. Diese Wandler können isoliert oder nicht isoliert sein. Neuere Entwicklungen begünstigen nicht isolierte Designs aufgrund ihrer höheren Leistungsdichte. Dadurch kann der Bedarf an Isolation in den auf der Platine montierten DC/DC-Wandlern reduziert werden, da die Sicherheitsverantwortung auf das AC/DC-Netzteil (PSU) verlagert wird.

Innovative IBC-Lösungen

BMR316

Moderne IBCs bieten eine beispiellose Leistungsdichte und Effizienz. Zum Beispiel die Flex-Leistungsmodule.’ BMR316 Es liefert 1 kW Dauerleistung und bis zu 2,8 kW Spitzenleistung in einem 80%-Gehäuse, das kleiner ist als herkömmliche Designs. Dank dieser Kompaktheit können KI-orientierte Rechenzentren nicht-isolierte, ungeregelte IBCs für ein überlegenes Energiemanagement einsetzen.

IBCs mit festem Übersetzungsverhältnis, beispielsweise 4:1 oder 8:1, bieten maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Systemanforderungen. So ermöglicht ein Verhältnis von 4:1 eine höhere Leistungsdichte und verbesserte thermische Eigenschaften, während ein Verhältnis von 8:1 besser für geringere Eingangs-/Ausgangsspannungsdifferenzen geeignet ist und einen optimalen Ausgleich zwischen Wirkungsgrad und Strombedarf gewährleistet.

Fortschrittliche Kühltechniken

Mit steigender Leistungsdichte in Rechenzentren stoßen herkömmliche Luftkühlungsmethoden an ihre Grenzen. Flüssigkeitskühltechnologien wie die Direkt-auf-Chip-Kühlung von Partnerunternehmen wie beispielsweise JetCool, Immersionskühlung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Lösungen gewährleisten eine effiziente Wärmeableitung, die für die Bewältigung der thermischen Belastungen kompakter Hochleistungskomponenten unerlässlich ist.

Vertikale Stromversorgung (VPD): Ein Wendepunkt

Um Platz und Leistung zu optimieren, Vertikale Stromversorgung (VPD) integriert Spannungsreglermodule Die Spannungsreglermodule (VRMs) befinden sich direkt unterhalb der CPUs oder GPUs. Diese Konstruktion minimiert die Verbindungslängen, reduziert Leistungsverluste und spart wertvollen Platz auf der Leiterplatte. Durch die Kombination von VPD mit IBA-Systemen erreichen Rechenzentren eine noch höhere Effizienz und Flexibilität.

Abschluss

Rechenzentren stehen vor komplexen Herausforderungen bei der Optimierung der Stromversorgung. Die Auswahl der richtigen IBC-Lösung hängt von systemspezifischen Faktoren ab, von den Spannungspegeln bis zum Wärmemanagement. Unter Berücksichtigung elektrischer, thermischer und mechanischer Anforderungen ist ein ganzheitlicher Ansatz der Schlüssel zu einem optimalen Verhältnis von Leistung und Effizienz. Für Energieingenieure, die diese Entscheidungen treffen müssen, sind Software-Design-Tools wie … hilfreich. Flex Power Designer Der Designprozess kann optimiert werden, wodurch maßgeschneiderte Lösungen für die Anforderungen moderner Rechenzentren gewährleistet werden. Mit der richtigen Energiearchitektur ist die Zukunft von KI und Cloud Computing nicht nur leistungsstark, sondern auch nachhaltig.